Ministerpräsident Armin Laschet empfängt königlichen Besuch

60 Sternsinger bringen während dem traditionellen Dreikönigssingen Segen in das Landeshaus

 

Ministerpräsident Armin Laschet empfängt Sternsinger aus den fünf Bistümern in NRW; Foto: BDKJ NRW/ Nadine Eckmann

Sternsinger aus den fünf Bistümern in NRW besuchen das Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration; Foto: BDKJ NRW/ Nadine Eckmann

 

Düsseldorf. Ministerpräsident Armin Laschet hat am Freitag (3. Januar 2020) die Sternsinger zum traditionellen Dreikönigssingen im Landeshaus begrüßt. 60 Mädchen und Jungen aus allen fünf Diözesen Aachen, Essen, Köln, Münster und Paderborn überbrachten den Segen „Christus mansionem benedicat – Christus segne dieses Haus“.
 
Ministerpräsident Armin Laschet: „Die Sternsinger-Aktion ist eine schöne Tradition, die uns allen als gutes Beispiel für gelebte Solidarität und Nächstenliebe dient. Wir brauchen in unserer Gesellschaft überall Menschen, die nicht nur an sich denken, sondern auch etwas für die Gemeinschaft tun. Daher finde ich es großartig, dass so viele Mädchen und Jungen als Sternsinger von Tür zu Tür ziehen, um den Menschen Gottes Segen ins Haus zu bringen und zugleich Spenden für Kinder und Jugendliche in vielen Ländern der Erde zu sammeln. Dafür verdienen die Kinder, aber auch ihre vielen ehrenamtlichen Betreuerinnen und Betreuer große Anerkennung. Vor allem aber mein Appell an alle Nordrhein-Westfalen: Öffnen Sie den Sternsingern die Türen! Unterstützen Sie die Kinder bei ihrem Engagement für Kinder in Not!“
 
In diesem Jahr steht die 62. Aktion Dreikönigssingen unter dem Motto „Segen bringen, Segen sein. Frieden! Im Libanon und weltweit“. Im Mittelpunkt der Aktion steht das Thema Frieden am Beispiel des Libanon. Ein wichtiges Ziel ist es, Frieden und Verständigung zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft, Kultur und Religion im Libanon zu fördern.
 
Ministerpräsident Armin Laschet: „In zu vielen Ländern herrschen Krieg, Gewalt und Unsicherheit. Kinder und Jugendliche leiden darunter am allermeisten. Ihnen fehlt die Geborgenheit, die sie brauchen, um gut aufzuwachsen. Auch bei uns in Deutschland gibt es zu viel Hass und zu viele Vorurteile. Die Sternsinger stehen zum Glück für das Gegenteil, für Mitgefühl und Toleranz, auch bei uns zuhause.“

Auch der BDKJ-Landesvorsitzende Max Pilger sprach den Sternsingern seinen Dank aus: "Euch allen, und den vielen 1000 Kindern und Jugendlichen, die von Tür zu Tür ziehen, um den Segen zu bringen und sich stark zu machen für Kinder in allen Ländern dieser einen Welt, gilt heute der größte Dank. Euer Einsatz ist wirklich bewundernswert!" Die Aktion Dreikönigssingen 2020 zeige den Sternsingern, wie wichtig es ist, friedlich und unvoreingenommen miteinander umzugehen. Sie zeige auch, dass Kinder und Jugendliche selbst aktiv zu einem friedlichen Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Herkunft, Kultur und Religion beitragen können, so Pilger.

Später besuchten die Sternsinger außerdem das Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration und wurden von Integrationsstaatssekretärin Serap Güler und Mitarbeiter*innen des Ministeriums herzlich empfangen.

Der Brauch des Dreikönigssingens zählt in Deutschland seit 2015 zum immateriellen Kulturerbe. Träger der Aktion Dreikönigssingen sind das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ). Seit 1959 konnten Spenden in Höhe von rund 1,14 Milliarden Euro für mehr als 74.400 soziale Projekte gesammelt werden. Im vergangenen Jahr haben rund 300.000 Sternsingerinnen und Sternsinger in ganz Deutschland Spenden in Höhe von 50,2 Millionen Euro gesammelt.

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