Wette verloren, Engagement gewonnen

99 Landtagsabgeordnete besuchten 72-Stunden-Aktion der Katholischen Jugend

 

 

85.000 junge Menschen, die 3.400 soziale, politische und ökologische Projekte in Deutschland verwirklicht haben – das war die 72-Stunden-Aktion des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) und seiner Mitgliedsverbände vom 23. bis 26. Mai 2019. Um die rund 25.000 Teilnehmer*innen in Nordrhein-Westfalen zu unterstützen, hatte der BDKJ-Landesverband mit den Landtagsfraktionen von CDU, FDP, SPD und Grünen  ¬̶ vertreten durch die Fraktionsvorsitzenden Monika Düker (Grüne), Arndt Klocke (Grüne), Thomas Kutschaty (SPD), Bodo Löttgen (CDU) und Christof Rasche (FDP)  ̶  gewettet, dass es den Fraktionen nicht gelingen würden, dass 72 Prozent ihrer Abgeordneten die Aktionsgruppen besuchen. Der Wetteinsatz der Vorsitzenden: 72 Minuten (Mit-)Arbeit bei einem sozialen Projekt.

99 Abgeordnete nahmen die Herausforderung an und haben eine 72-Stunden-Aktion in NRW mit ihrem Besuch unterstützt – das reichte leider nicht ganz, um die Wette zu gewinnen, zeigte aber die Anerkennung und Wertschätzung für das soziale Engagement der jungen Menschen. „Um ehrlich zu sein: Wir hätten die Wette gerne verloren. Aber auch wenn die 72 Prozent nicht erreicht wurden, sind wir dankbar, dass sich so viele Abgeordnete auf den Weg gemacht haben und die Kinder und Jugendlichen darin bestärkt haben, die Welt ein bisschen besser zu machen“, erklärt Max Pilger, Vorsitzender des BDKJ NRW. „Und natürlich freuen wir uns darauf, dass die Fraktionsvorsitzenden nun selbst eine Mini-72-Stunden-Aktion durchführen werden.“ Welche Aufgabe die Verlierer*innen der Wette konkret haben werden, wird am 19. September bei der BDKJ-Veranstaltung „Miteinander am Lagerfeuer“ auf der Wiese vor dem Landtag bekannt gegeben.