Faires Frühstück mit der Jugend im Landtag

Konfessionelle Jugendverbände fragen im Landtag, wie es um das Thema Fairer Handel und Nachhaltigkeit bestellt ist

 

Foto: Bernd Schälte, Landtag NRW

 

Bei einem Fairen Frühstück am Donnerstag (22.03.) im Landtag in Düsseldorf haben Vertreter*innen der Jugendverbände die Gelegenheit ergriffen, Abgeordnete des Landtags nach den Fortschritten in Sachen „Nachhaltiger Einkauf“ zu befragen. Jährlich laden die Jugendverbände AEJ-NRW (Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in NRW) und BDKJ NRW (Bund der Deutschen Katholischen Jugend NRW) zu diesem Frühstück ein -  gemeinsam mit dem Landtagspräsidenten und den Beauftragten der Kirchen am Landtag. Die Tischrunde kommt einen Tag, nachdem die Abgeordneten des Landtags NRW dem „Entfesselungspaket I“ zugestimmt und die Anforderungen für eine Nachhaltige Beschaffung deutlich vereinfacht haben. Dies wurde von der Vorsitzenden des BDKJ-NRW unmittelbar aufgegriffen und sie hinterfragte, wie eine nachhaltige Beschaffung umfänglich in Land und Kommunen sichergestellt werden könne.

Landtagspräsident Kuper lobte das Engagement der Verbände. Das Faire Frühstück einmal im Jahr ist außerdem eine  gute Gelegenheit für die Delegierten der Jugend, mit den Abgeordneten ins Gespräch zu kommen. Wichtiges Thema war in diesem Jahr an den Tischen das eigene Produkt der Verbände, die „Faire Grillkohle“, mit der ganz praktisch gezeigt wird, dass ein verantwortungsvoller Einkauf nicht im Gegensatz zur sozialen Marktwirtschaft steht. Wie jedes Jahr eigentlich wurde auch diesmal zwischen fairem Kaffee und ressourcenschonender Nussnougatcreme über die dramatischen Auswirkungen des Klimawandels gesprochen, der zunehmend real spürbare Auswirkungen mit sich bringt.

Peter Bednarz von der Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend resümiert: „Es ist gut, dass wir so einen Tag im Landtag haben. Immer wieder nachzufragen, wie es um Nachhaltigkeit und Fairen Handel steht zeigt, den Politikern deutlich, dass diese Themen der Jugend keineswegs egal sind – ganz im Gegenteil.“