BDKJ Paderborn: Markus Wippermann ist neuer Diözesanseelsorger

Markus Wippermann aus Herne ist der neue Diözesanseelsorger des BDKJ im Erzbistum Paderborn

 

Alter und neuer Vorstand des BDKJ (v.l.): Diözesanseelsorger Markus Wippermann, sein Vorgänger Thomas Bensmann und die Diözesanvorsitzenden Sebastian Koppers und Annika Manegold (Foto: BDKJ DV Paderborn)

 

Auf der Diözesanversammlung diskutierten im 70. Jahr seit der Gründung des BDKJ rund 50 Delegierte im Jugendhaus Hardehausen über Themen aus Kirche und Gesellschaft. Die Vertreterinnen und Vertreter der zehn katholischen Jugendverbände fassten gemeinsame Beschlüsse und setzten sich so für die Belange junger Menschen ein. Die Versammlung wählte zudem Markus Wippermann zum neuen BDKJ-Diözesanseelsorger und verabschiedete seinen langjährigen Vorgänger Pastor Thomas Bensmann.

Neuer BDKJ-Diözesanvorstand gewählt

Mit Pastor Markus Wippermann aus der Pfarrei St. Dionysius in Herne wählten die Delegierten einstimmig ihren neuen Diözesanseelsorger. Der 36-Jährige stammt gebürtig aus Dortmund und bringt reichlich Erfahrung in der Jugendarbeit mit: So war er bereits in mehreren Jugendverbänden aktiv und amtiert seit 2012 als Jugendseelsorger im Dekanat Emschertal. Seine Aufgabe als Diözesanseelsorger sehe er darin, die alltägliche Arbeit im BDKJ geistlich zu prägen, so Markus Wippermann bei seiner Vorstellung. Er ermutigte die Jugendverbände: „Es ist gut so, dass ihr euch der Zukunft zuwendet und nicht nur auf Vergangenes blickt.“ Auch Annika Manegold, seit 2014 hauptamtliche Diözesanvorsitzende, wurde einstimmig in ihrem Amt bestätigt. Gemeinsam bilden nun Sebastian Koppers, Annika Manegold und Markus Wippermann den neuen Vorstand des BDKJ-DIözesanverbandes Paderborn.

Dank und Wertschätzung für Thomas Bensmann

Pastor Thomas Bensmann wurde nach sechs Jahren aus seinem Vorstandsamt verabschiedet und für seine besonderen Verdienste in der kirchlichen Jugendverbandsarbeit ausgezeichnet. Unter großem Beifall verlieh ihm der Diözesanvorstand das Ehrenkreuz in Silber, der höchsten Ehrung des BDKJ-Diözesanverbandes. Nachdem er mit vielen Gästen seinen letzten Gottesdienst als Diözesanseelsorger gefeiert hatte, würdigten die Vorstandskollegen seine Arbeit und die gemeinsame Zeit: „Thomas Bensmann ist es immer wieder gelungen, die gesellschaftspolitische Relevanz des Evangeliums lebendig werden zu lassen.“ In seiner Amtszeit beim BDKJ prägte Bensmann die Jugendpastoral im Dachverband. Er war die treibende Kraft hinter dem Grundwerteprozess des BDKJ und begleitete Fahrten zu den Weltjugendtagen nach Rio de Janeiro und Krakau. Besonders die Sternsinger lagen dem Pastor am Herzen. 2015 war er maßgeblich in die Organisation der bundesweiten Eröffnung der Aktion Dreikönigssingen in Paderborn involviert. Zukünftig wird er seine Stelle im Pastoralverbund Paderborn Nord-Ost-West vollumfänglich wahrnehmen.

Wegweisende Themen für die Zukunft

Inhaltlich stellte sich der BDKJ durch Beschlüsse der Versammlung stark auf: Die Delegierten der Jugendverbände beschlossen unter anderem ihre Teilnahme an der 72-Stunden-Aktion, die im Jahr 2019 wieder deutschlandweit stattfinden wird. „Die 72-Stunden-Aktion ist für uns Ausdruck eines gelebten Glaubens“, heißt es im Beschluss. Die Aktion sei ganz im Sinne der „Theologie der Verbände“ und biete damit eine Möglichkeit das Evangelium im wahrsten Sinne mit Hand und Fuß umzusetzen. Zielgruppen der kommenden 72-Stunden-Aktion sollen auch interkulturelle und interreligiöse Partner sein. Ebenso werden Kooperationen mit und für Geflüchtete angestrebt