Dr. Ruth Seidl (B90/Die Grünen)

Dr. Ruth Seidl ist Abgeordnete der Grünen Landtagsfraktion und kommt aus dem Kreis Heinsberg. Seit dem Jahr 2000 ist sie wissenschafts- und forschungspolitische Sprecherin und in dieser Legislatur vertritt sie ihre Fraktion zudem im Haushalts- und Finanzausschuss sowie im Kulturausschuss. Das Thema Bildungsgerechtigkeit mit einem freien Zugang zur Bildung liegt ihr besonders am Herzen.

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Neue Aufgabe als Mitglied im Untersuchungsausschuss

"Als Mitglied im Untersuchungsausschuss zum Verbleib der Brennelementekugeln aus der Atomanlage Jülich bemühe ich mich, Klarheit in die Sachlage zu bringen, die zur Beantwortung der Kleinen Anfrage geführt hat."

 

Schulkonsens in NRW

1. Wichtiges politisches Signal
"Schon allein die Tatsache, dass sich nach 40 Jahren ideologisch geprägter unnachgiebiger Auseinandersetzungen EiGrüne, SPD und CDU auf einen Konsens einigen können ist ein wichtiges politisches Signal der Zusammenarbeit in der Sache."

2. Ein guter Kompromiss: Die Sekundarschule
"In Zukunft ist den Kommunen die Möglichkeit gegeben Sekundarschulen zu gründen, in denen es eine Zusammenfassung der Haupt- und Realschule geben wird. Gleichzeitig sollen gymnasiale Standards angewendet werden, um einen guten Übergang an ein Gymnasium oder eine Gesamtschule nach der 10. Klasse zu ermöglichen. Hierzu sollen Sekundarschulen zu einer Zusammenarbeit mit Gymnasien verpflichtet werden"

3. Längeres gemeinsames Lernen
"Ein entscheidender Schritt zu einer besseren Bildung und einer gerechteren Schulkarriere ist uns mit der Festlegung auf ein längeres gemeinsames Lernen gelungen. In den Jahrgängen 5 und 6 wird gemeinschaftlich und differenzierend zusammen gelernt, um der Vielfalt der Talente und Begabungen der Schülerinnen und Schüler gerecht zu werden. Erst nach der 6. Klasse soll es zu einer Festlegung in der Sekundarschule kommen. Eine gute Nachricht für alle Kinder."

4. Kleinere Klassen
"Klassen mit über 30 Kindern gehören bald der Vergangenheit an. Im Schulkonsens haben wir eine Reduzierung der Klassenstärke auf maximal 25 (bei Gymnasien 26) festgelegt. Dies ermöglicht ein besseres Lernen für alle Schüler/-innen."

 

Reform der Lehrer/-innenausbildung

"Derzeit beschäftigen wir uns mit einer Reform der Lehrer/-innenausbildung. Hier soll vor allem ein Praxissemester fester Bestandteil während des Studiums sein. Für die Herausforderungen an Schulen brauchen wir auch in der Praxis gut geschulte Lehrer/-innen."

 

Konferenz zum Bolognaprozess

"In die  Überarbeitung der Umsetzung der Bolognabeschlüsse kommt Bewegung. Die Kleinteiligkeit der Module soll zurückgefahren werden.
In Zukunft müssen wir versuchen, die Steigerung der Qualität der Lehre an den Unis und die Entwicklung neuer Lehrformen auch leistungsorientiert zu steuern."

 

Mitsprache der Studierenden muss gestärkt werden

"Laut einem veralteten Gerichtsurteil muss bei Entscheidungen zur Lehre und Forschung an Universitäten immer die Mehrheit durch Lehrpersonal gegeben sein. Eine echte Mitsprache für Studentenvereinigungen ist so ausgeschlossen. Wir wollen durch ein Gutachten überprüfen, ob dieses Urteil noch zeitgemäß ist."

 

Hochschulräte sollen ausschließlich beratend unterstützen

"Die Dienstvorgesetzteneigenschaft von Hochschulräten, die häufig stark von wirtschaftlichen Interessen beeinflusst sind, und die Entmachtung des Senats, müssen rückgängig gemacht werden. Dabei geht es nicht um die Abschaffung der Hochschulräte, die eine wertvolle Ressource an sozialem, ökonomischem und ökologischem Fachwissen darstellen, sondern darum, dieses Wissen durch die Räte als ein beratendes Gremium zu sichern. An einer Stärkung des Senats und damit der Studierendenvertretungen geht kein Weg vorbei."

 

Toll motivierte und motivierende Jugendliche

"Im Juli hat der diesjährige Jugend-Landtag getagt. Beeindruckend, wie hunderte motivierter Jugendliche sich als Politiker/-innen einbringen. Von Politikverdrossenheit kann keine Rede sein."

 

Bildung hat Vorrang

"Ich bin sehr stolz, dass die unsozialen Studiengebühren nun endlich durch die Rot-Grüne Landesregierung abgeschafft wurden. Damit gehen wir einen großen Schritt Richtung mehr Chancengerechtigkeit und einen freien Zugang zu Bildung. Und das ist genau im Sinne von U28."

 

Mehr Geld für Wissenschaft

"Grün/Rot unterstützt Hochschulen - Super! Der Wissenschaftsetat im Haushalt ist erhöht. So können wir nicht nur den Ausfall der Studiengebühren ausgleichen, sondern durch zusätzliches Geld können auch mehr Studienplätze geschaffen werden. Schließlich sind durch Doppeljahrgang und Wegfall des Pflichtdienstes mehr Studierende zu erwarten."

 

Gesetzesinitiative zur Gewinnung von ausländischen Studienbewerber/-innen

"Wir planen gerade ein neues Gesetz zur Gewinnung von ausländischen StudienbewerberInnen. Ziel ist es, dass Studierende mit einem ausländischen Studienabschluss - nachdem sie eine Eignungsprüfung abgelegt haben - gezielt und unkomplizierter ein Studium in NRW aufnehmen können. Wichtig für ausländische U28-Jugend."

 

KIBIZ-Änderungsgesetz

"390 Mio. Euro mehr für die KiTas. Damit fördern wir den U3-Ausbau, Familienzentren und decken Mehraufwand bei integrativen Einrichtungen. Außerdem wird das dritte KiTa-Jahr als ersten Schritt beitragsfrei. Unser Ziel ist eine kostenfreie Bildung von KiTa zur Ausbildung/Studium."

 

Atomforschung

"Kein Geld für Atomforschung. Wir wollen im Atombereich nur noch Sicherheitsforschung unterstützen. Diese Sicherheitsforschung beschäftigt sich z. B. mit dem Rückbau von Reaktoren und der Frage der Lagerung von Brennelementen."

 

Kulturrucksack

"Förderprogramm Kulturrucksack für Kinder und Jugendliche auf dem Weg. Hierfür sind zusätzliche 3 Mio. Euro im Haushaltsentwurf vorgesehen. Mit diesem Programm soll der Zugang zu Kultur erleichtert werden und z. B. Eintrittspreise reduziert werden. Das hiervon besonders ländliche Gegenden profitieren sollen, liegt mir sehr am Herzen."

 

Antrag LINKE: Abschaffen des Turbo-Abis

"Wir gehen den Weg des Konsenses mit den Schulen und den Eltern und haben ihnen die Möglichkeit gegeben, selbst zu entscheiden, ob die jeweilige Schule G8 oder G9 anbietet. Unsere Aufgabe bleibt es den Lehrplan zu entschlacken und den Willen der Schulen und Eltern umzusetzen."

 

Unterstützung für Kommunen

"Mit 650 Mio. Euro entlasten wir die Kommunen. Dabei wollen wir vorrangig Gemeinden unterstützen, die besonders unter hohen Soziallasten zu leiden haben, damit dort wieder freiwillige Leistungen möglich sind."

 

Neuer Blick dank U28-Brille

"Dank der U28-Kampagne schaue ich gezielt auf die Auswirkungen, die mein Handeln als Politikerin auf die Kinder und Jugendlichen, haben.  Die eigene Arbeit selbst aus einem besonderen Blickwinkel zu betrachten, hilft dabei, die eigene Arbeit zu reflektieren."

 

Neuverschuldung deutlich reduziert

"Mit unserem Haushalt ist uns ein Meilenstein für die Menschen und besonders die U28-Jugendlichen in NRW geglückt. Viele wichtige Investitionen, vor allem in Bildung, sind auf den Weg gebracht und gleichzeitig fällt die Neuverschuldung um mehr als 2,5 Milliarden Euro geringer aus als ursprünglich geplant"

 

Finanzierung beitragsfreies KiTa Jahr und Studium

"Um Bildung dauerhaft beitragsfrei zu gestalten, benötigen wir neue Einnahmewege. Aus diesem Grund werden wir die Grunderwerbssteuer von 3,5 auf fünf Prozent erhöhen. Für Familien wird dies durch die Beitragsfreiheit der Kinder schnell wieder ausgeglichen."

 

Förderung der Studentenwerke

"Für die Bewältigung der zusätzlichen Aufgaben auf Grund des Doppeljahrgangs 2012/2013 erhalten die Studentenwerke zusätzliche Förderungen, zum Beispiel für Studentenheime. Eine wichtige Entscheidung für viele U28-Jugendliche."

 

Deutsch-israelisches Verhältnis – Förderung von Jugendaustausch

"Seit einiger Zeit fördert das Land NRW den deutsch-israelischen Austausch. Diese Förderung werden wir ausbauen und besonders die außerschulische Jugendbegegnung in den Fokus nehmen."

 

Chaos bei der Studienplatzvergabe

"Für Studenten/-innen und Hochschulen gleichermaßen eine Katastrophe: das Chaos bei der Studienplatzvergabe. Hier müssen wir zusammen mit dem Bund schnellstmöglich eine Lösung finden."

 

Schluss mit grundsätzlicher Pflichtanwesenheit im Studium

"Die Rot-Grüne Landesregierung wird darauf hinwirken, dass alle Hochschulen die grundsätzliche Pflichtanwesenheit im Studium aufheben. Studium muss die freie Gestaltung eines Jeden ermöglichen. Hierdurch unterstützen wir U28-Jugendliche in ihrer Selbstverpflichtung und geben wieder Raum für Ehrenamt und persönlicher Lebensgestaltung."

 

Entbürokratisierung des Bachelors

"Nach wie vor ist der Bachelorstudiengang in vielen Hochschulen überfrachtet und stark bürokratisiert. Vielleicht macht hierzu eine Anhörung im Ausschuss Sinn, zu dem sowohl Uni-Personal wie auch Studentenvertreter/-innen eingeladen werden. Grundsätzlich müssen wir in Deutschland zu einer neuen Kultur im Umgang mit den Bologna Vorgaben kommen."

 

Neuer Mix an Beteiligung und Mitbestimmung für Senat und StuPa

"Wie können wir die Beteiligung und Mitbestimmung für den Senat und das StuPa stärken, ohne wieder alle Veränderungen der letzten Jahre zurück zu drehen. Welche Ideen haben die U28-Jugendlichen zur Partizipation im Hochschulbereich?"

 

U28-Kontakt

Dr. Ruth Seidl steht in regelmäßigem Austausch mit Peter Maxein, dem jugendpolitischen Referenten des BDKJ Diözesanverbandes Aachen.

Für weitere Informationen erreicht Ihr Peter Maxein:

  • unter der Telefonnummer 0241 . 4463-24
  • oder per E-Mail.
Hat für Euch die U28-Brille aufgesetzt: Dr. Ruth Seidl.

Homepage

Aktuelles erfahrt Ihr auch auf der Homepage von Dr. Ruth Seidl unter www.ruth-seidl.de.

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