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Der BDKJ NRW fordert einen Paradigmenwechsel

Der demographische Faktor, Bildungsnotstand und Finanzkrise fordert die politischen Ressorts gleichermaßen heraus, die Bedingungen des Aufwachsens der jungen Generation auch für die Zukunft zu sichern.

Bildungs- und Familienoffensiven sind ein Ausdruck für diese Bemühungen. Aus Sicht der Jugendlichen und Kinder in den katholischen Jugendverbänden greifen diese jedoch zu kurz. Es fehlt eine grundsätzliche, ressortübergreifende Haltung, die die nachwachsende Generation mit ihren Rechten konsequent in den Fokus des Handelns stellt.

Mit der Kampagne "U28 – Die Zukunft lacht" wollen wir den Abgeordneten des NRW-Landtages als Gestalter/-innen der Zukunft ein Handlungsprinzip ans Herz legen, welches dem Wohl der Jugendlichen und Kinder in unserem Land den absoluten Vorrang einräumt!

„Alle heute und zukünftig in Nordrhein-Westfalen lebenden Kinder und Jugendlichen verfügen über gleiche, gute Lebenschancen.

Gleiche Zugänge zu allen Lebensbereichen und die gerechte Teilhabe an deren Ausgestaltung sind hergestellt.

Bei allen Entscheidungen und Maßnahmen der Politik, der Justiz und der Verwaltung werden Nachteile für Kinder und Jugendliche vermieden und Vorteile erwirkt.“

Jedes vierte Kind lebt in Armut. Eigenständige Jugendpolitik fehlt.

In ihrem Koalitionsvertrag hat die Landesregierung 2010 vereinbart: Alle Kinder haben - unabhängig von der Lebenssituation ihrer Eltern - ein Recht auf Teilhabe an materieller und gesundheitlicher Versorgung. Außerdem steht ihnen im Bildungssystem von Anfang an eine individuelle Förderung zu.

Der BDKJ NRW sagt: Davon sind wir noch weit entfernt! Die Schlagzeilen über Kinderarmut, Jugendarbeitslosigkeit und Bildungsdefizite zeigen uns, dass NRW noch nicht das kinderfreundlichste Land geworden ist und die Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention noch hohe Anstrengungen erfordert.

Es gibt große Ungerechtigkeiten in NRW. Jedes vierte Kind lebt in Armut. Zu viele Jugendliche und Kinder können sich keine Schulbücher leisten und haben dadurch keinen adäquaten Zugang zu Bildung. Ihnen bleibt die Chance verwehrt, irgendwann aus ihrer Situation herauszukommen. Kinder aus armen Familien und aus Familien mit Migrationshintergrund haben schlechtere Chancen als der Nachwuchs aus deutschen Akademikerfamilien.

Weiterhin fehlt in NRW eine eigenständige Jugendpolitik, die sich als Querschnittsaufgabe der klassischen politischen Ressorts versteht. Belange von Jugendlichen und Kindern sind auch beispielsweise in den Bereichen der Verkehrspolitik, der Finanzpolitik und der Umweltpolitik betroffen und müssen angemessen berücksichtigt werden.

Zukunftsfähig aufgestellt

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