Kinder- und Jugendparlament
Seit mehreren Jahren gibt es verstärkte Bestrebungen kinderfreundliche Städte zu schaffen. In vielen Kommunen Nordrhein-Westfalens sowie bei der Landesregierung gibt es beispielsweise sogenannte Kinderbüros mit Kinderbeauftragten sowie kommunale Kinderparlamente.
Hauptaufgabe der Kinder- und Jugendparlamente ist es nach Aussage der Jugendämter und der PolitikerInnen, den Kindern demokratische Institutionen und deren Nutzen näher zu bringen. Die Erweiterung der Partizipationsmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche ist lobenswert. Die Umsetzung gestaltet sich leider bisher oft problematisch.
Es ist notwendig, dass die InteressenvertreterInnen der Jugendverbände ihre jahrelangen Erfahrungen von selbstorganisierter Kinder- und Jugendarbeit in die Diskussion einbringen. In Gesprächen mit Politik und Verwaltung können sie fordern, dass
- die Beteiligung der Kinder- und Jugendverbände sowie des Jugendrings an der Planung, Vorbereitung und Durchführung der Kinder- und Jugendparlamente von Beginn an sichergestellt wird,
- die Kinder aus den Verbänden und Einrichtungen mindestens zu gleichen Teilen wie die Schulen stimmberechtigt in diesen Parlamenten vertreten sind und
- die Betreuung der Kinder- und Jugendparlamente durch das Jugendamt in Absprache und Zusammenarbeit mit dem JHA erfolgt.
Diese Forderungen sollten mindestens erfüllt sein, damit ein Kinder- und Jugendparlament zu einem Forum für Interessen und Anliegen von Kindern und Jugendlichen wird.
DBJR-Position zu Kinder- und Jugendparlamenten: „Mitwirkung mit Wirkung"
Paderborn
Auf Libori Vielfalt katholischer Jugend(verbands)arbeit erleben
► Katholische Jugendverbände des BDKJ laden zum Tag der Jugend im Rahmen der Liborifestwoche ein.
Essen
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► Die Diözesanversammlung des BDKJ in Essen hat sich zum Dialogprozess positioniert. Außerdem...


