Kinder schützen

Das Wohlergehen von Jugendlichen und Kindern ist die Grundlage der Präventionsarbeit des BDKJ in Nordrhein-Westfalen. Zu Unterstützung der Präventionsarbeit der katholischen Jugendverbände hat der BDKJ NRW Informationsbroschüren und Arbeitshilfen entwickelt.

Die Informationsbroschüre "Kinder schützen" richtet sich an Grupenleiterinnen und Gruppenleiter. Die Arbeitshilfe informiert über Grundlagen des Kinder- und Jugendschutz, thematisiert Bereiche in denen Kindeswohlgefährdung stattfinden kann und gibt Handlungsempfehlungen bei konkreten Verdachstfällen.

Die Broschüre wurde in Zusammenarbeit mit der Katholischen Landesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz Nordhein-Westfalen erstellt und ist mittlerweile in der vierten überarbeiteten Auflage erschienen. Die Broschüre kann hier im PDF-Format geöffnet werden.

Als Druckversion kann die Broschüre "Kinder schützen" bei der Katholischen Landesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz Nordhein-Westfalen bezogen werden. Auf Anfrage per E-Mail werden dann für die gewünschte Stückzahl die Kosten für Broschüre, Porto und Versand genannt.

 

 

Informationen zur Vorlagepflicht von Führungszeugnissen

Zu Beginn des Jahres 2012 ist das neue Bundeskinderschutzgesetz in
Kraft getreten. Das Gesetz sieht unter anderem vor, dass bei bestimmten Tätigkeiten in der Jugendarbeit keine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eingesetzt werden, die wegen klar benannten Straftaten (Sexualstraftaten im Sinne des §72a des Kinder– und Jugendhilfegesetzes) verurteilt sind. Aus diesem Grunde müssen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die diese Tätigkeiten ausführen, ein erweitertes Führungszeugnis der dafür zuständigen Person im Jugendverband vorlegen.
Was bedeutet dies alles nun für eure konkrete Jugendarbeit vor Ort? Laut Gesetz ist jedes Jugendamt verpflichtet, mit jeder Ortsgruppe eines Jugendverbandes eine Vereinbarung zu schließen, in der auch festgelegt wird, für welche Tätigkeit ein erweitertes Führungszeugnis der zuständigen Leitung, meistens dem Vorstand, zur Einsicht vorzuzeigen ist.
In dem Flyer "Informationen zur Vorlagepflicht von erweiterten Führungszeugnissen für ehrenamtlich Tätige in der Jugendverbandsarbeit" sind grundlegende Informationen zu finden, die einen Überblick über die Vorlagepflicht erweiteter Führungszeugnisse geben.

 

 

Arbeitshilfe Führungszeugnisse

Die Arbeitshilfe zum Einsatz und Umgang mit erweiterten Führungszeugnissen gemäß § 72a SGB VIII bei Neben- und Ehrenamtlichen in der Jugendverbandsarbeit richtet sich an die Mitglieder von Jugendhilfe Ausschüssen.

In der Arbeitshilfe beschreiben wir ein Verfahren zu Vereinbarungen zwischen dem öffentlichen Träger der Jugendhilfe und den freien Trägern. Darüber hiansu werden eine Reihe von Vorlagen angeboten, die diese Vereinbarung und deren Umsetzung unterstützen.

Die Arbeitshilfe gibt es hier

Die in der Arbeitshilfe beschriebenen Anlagen gibt es nachfolgend als download:

Anlage 1: Auszug aus dem Gesetz zur Stärkung eines aktiven Schutzes von Kindern und Jugendlichen (Bundeskinderschutzgesetz - BKiSchG)

Anlage 2: Empfehlung zur Einordnung ehrenamtlicher Tätigkeiten hinsichtlich einer verpflichtenden Vorlage eines erweiterten Führungszeugnisses bei Jugendverbänden

Anlage 3: Bescheinigung zur Beantragung des erweiterten Führungszeugnisses

Anlage 4: Dokumentation der Einsichtnahme in erweiterte Führungszeugnisse Ehrenamtlicher des freien Trägers der Jugendhilfe gemäß § 72a SGB VIII

Anlage 5: Muster einer Selbstverpflichtungserklärung

Anlage 6: Mustervereinbarung zwischen Jugendamt und Jugendverband

Anlage 7: Landesempfehlungen NRW

Alle Anlagen als ZIP-komprimierter Ordner

 

Die Arbeitshilfe des BDKJ NRW baut teilweise auf der Arbeitshilfe "Führungszeugnisse bei Ehrenamtlichen nach dem Bundeskinderschutzgesetz" des Deutschen Bundesjugendrings auf. Diese Arbeitshilfe gibt es hier

Eine Anlage aus dieser Arbeitshilfe, die eine konkrete Benennung der im § 72a genannten Straftaten vornimmt, gibt es hier

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